Die Masche mit Bußgeld und Steuern
Zwei gegensätzliche Varianten: die Angst vor einer Strafe oder der Köder einer Erstattung.
Diese Nachrichten spielen mit zwei gegensätzlichen, aber gleichermaßen wirksamen Reflexen. Die erste meldet ein unbezahltes Bußgeld, das gleich erhöht wird, und drängt zu schneller Zahlung, um die Strafe zu vermeiden. Die zweite kündigt eine ausstehende Steuererstattung an und verlangt Ihre Bankverbindung, um sie auszuzahlen. In beiden Fällen ahmt die Zielseite eine öffentliche Website nach und greift ein Zahlungsmittel oder einen RIB ab.
So funktioniert diese Masche
Die Variante „Bußgeld“ nennt manchmal ein plausibles Kennzeichen oder Datum, ermittelt durch Abgleich oder schlicht erfunden. Die Variante „Erstattung“ ist heimtückischer: Sie verlangt kein Geld, was das Misstrauen entwaffnet, sondern einen RIB – der genügt, um weitere Betrügereien aufzubauen. Die Steuerverwaltung ihrerseits zahlt eine Erstattung nur auf ein Konto aus, das bereits in Ihrem persönlichen Bereich hinterlegt ist.
So erkennen Sie sie
- Ihnen wird eine Steuererstattung angekündigt, obwohl Sie nichts erklärt haben, was eine solche rechtfertigen würde.
- Die Adresse der Seite ist keine gouv.fr-Domain, oder es steht ein Wort davor.
- Die Nachricht verlangt einen RIB, obwohl die Verwaltung den bereits in Ihrem Bereich hinterlegten verwendet.
- Ein Bußgeld wird angekündigt, ohne dass Sie einen Bescheid per Post erhalten hätten.
Was tun, wenn Sie diese Nachricht erhalten haben
- 1
Folgen Sie dem Link nicht
Öffnen Sie Ihren persönlichen Bereich, indem Sie die offizielle Adresse selbst eintippen: Jeder echte Bescheid erscheint dort.
- 2
Prüfen Sie in Ihrem persönlichen Bereich
Sowohl ein Bußgeld als auch eine Erstattung erscheinen dort. Ihr Fehlen genügt als Schlussfolgerung.
- 3
Melden Sie sie an 33700
Leiten Sie die Nachricht weiter und senden Sie anschließend auf Anfrage des Dienstes die Absendernummer zurück.
- 4
Warnen Sie Ihr Umfeld
Beide Varianten zielen auf sehr viele Menschen, und die Version „Erstattung“ täuscht gerade deshalb auch aufgeklärte Personen, weil sie kein Geld verlangt.
Was Sie niemals tun dürfen
- •Bezahlen Sie niemals ein Bußgeld über einen per SMS erhaltenen Link: Offizielle Bescheide kommen per Post mit einer Zahlungsreferenz.
- •Geben Sie niemals einen RIB heraus, um eine per Nachricht angekündigte Erstattung zu erhalten.
- •Verlassen Sie sich nicht darauf, dass „gouv“ in der Adresse vorkommt: Nur eine Domain, die auf gouv.fr endet, ist offiziell.
Häufige Fragen
Verschickt die Steuerverwaltung SMS?+
Sie verschickt Benachrichtigungen, verlangt aber niemals Bankdaten oder eine Zahlung über einen in einer Nachricht enthaltenen Link.
Wie prüfe ich ein Bußgeld, ohne zu klicken?+
Melden Sie sich in Ihrem Bereich an, indem Sie die offizielle Adresse selbst eingeben: Eine echte Strafe erscheint dort, mit der Bescheidnummer, die Sie per Post erhalten haben.
Mon SMS Gratuit ist mit keiner der auf diesen Seiten genannten Organisationen verbunden; sie werden nur erwähnt, weil Betrüger ihren Namen missbrauchen. Unser Dienst ist zudem ausschließlich für persönliche, einmalige Sendungen bestimmt: Er versendet weder Kampagnen noch Werbenachrichten und kann nicht die Quelle einer betrügerischen SMS sein, weder unter unserem Namen noch unter dem eines Dritten.
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